Auf dem Gipfel des gleichnamigen Berges, der an der äußersten Westküste Siziliens die Stadt Trapani und das Meer überragt, in dem sich auf der einen Seite im Südwesten die Ägadischen Inseln und auf der anderen Seite Castellammare del Golfo und der Monte Cofano spiegeln, liegt seit der Antike die Stadt Erice.
Auf einer Hochebene, deren höchster Punkt 751 Meter über dem Meeresspiegel liegt, und in einer außergewöhnlichen geografischen Lage, hat die Stadt ihr mittelalterliches Aussehen fast unversehrt bewahrt: von den gepflasterten Straßen bis zu den Steinmauern, die fast immer die blumengeschmückten Innenhöfe schützen, in denen sich das Familienleben abspielt, hat man das Gefühl, in eine ferne Vergangenheit einzutauchen, wenn man die Parzellen entlanggeht, aus denen die Pflastersteine von Erice bestehen. Und zwischen den verschiedenen Grautönen entdeckt man Zeugnisse der einen oder anderen Epoche, vom Barock eines Balkons bis zur Gotik der majestätischen Mutterkirche, von der mächtigen normannischen Architektur bis zu den Linien aus dem 15... Jahrhundert. All dies oft in der fließenden Atmosphäre, in die der Nebel sie einhüllt, der sich zwischen den Mauern oder zwischen den Bäumen der Pinienwälder bewegt und eine Landschaft vervollständigt, die wie verzaubert wirkt.
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